WORKSHOP: Zukunftswerkstatt: „Wege in die Zukunft“

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WORKSHOP für Führungskräfte aus Vereinen aus den Turngauen SCHWARZWALD und OSTWÜRTTEMBERG

Sport- und Bildungszentrum Bartholomä, 20./21.6.2008:

Die Vereinsvertreter aus den Turngauen diskutierten frei nach Perikles: "Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf sie vorbereitet zu sein."

Wohin führt der Weg des modernen Turn- und Sportvereins? Diese Frage stellten sich 7 Führungskräfte aus dem Vorstand und den Abteilungen von vier Vereinen bei diesem Workshop.

Der Berater des Schwäbischen Turnerbundes, Hans Baumstark, verstand es, durch provokante Fragen und überspitzt formulierte Thesen die Teilnehmer zur aktiven Mitarbeit zu motivieren. Mit dabei waren Vertreter vom TSV Boll, SV Bergfelden, TG Schwenningen und TV Mögglingen.

Dabei ging es um Themen wie zeitgemäße Angebote und Strukturen des Vereins, um die Auswirkungen von derzeitigen Trends und die Perspektiven auf dem Weg in die Zukunft. Ein sehr nützliches Werkzeug ist dabei die Portfolio-Analyse, eine Methode aus der Führungsebene großer Unternehmen in Kombination mit Erfahrungswerten aus dem Sport-Management.

Die Portfolio-Analyse ermöglicht es, durch Gegenüberstellung z.B. an den Kriterien von Teilnehmern, Ressourcen und Übungsleiterqualifikation im Verhältnis zur Nachfrage und Größe der Zielgruppen wie Kinderturnen, Gerätturnen, Frauengymnastik oder Gesundheitssport zu ermitteln, wo die Stärken und Schwächen des Vereins liegen.

Für diese Analyse standen den Seminarteilnehmern die Daten aus der aktuellen Bestandserhebung des Württembergischen Landessportbundes zur Verfügung. Und so mancher staunte über die teilweise überraschenden Ergebnisse. Schon am Ende des ersten Tages waren sich alle darüber im Klaren, dass es fast überall Defizite gibt und somit Handlungsbedarf besteht. Bei der individuellen Analyse der jeweiligen Vereinsentwicklung bis 2020 ging es um Entwicklung von Strategien, die Zukunftsfähigkeit der Vereine zu sichern.

Die Workshopteilnehmer gingen realitätsnah und fast professionell zur Sache. Als Schwerpunktthema wurde detailliert betrachtet: Konzeptionelles Vorgehen zur Findung eines Vorstandmitgliedes für den Hauptverein.

Anschließend wurde die Einordnung und Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Instrumente und die Entwicklung von Strategien und ihre Umsetzung im Verein überprüft.